Herbst-im-Ahorntal

Weihnachtsgruß des Bürgermeisters

Ein außer­ge­wöhn­li­ches Jahr, das für uns alle sehr heraus­for­dernd war, neigt sich dem Ende zu.

Jeder Einzelne hat Großes geleistet, um die Heraus­for­de­rungen des Jahres 2020 zu meistern.

Jetzt sind alle Augen bereits auf die kommenden Feier­tage gerichtet und wir schauen voller Erwar­tung auf ein Fest, das norma­ler­weise im Fami­lien- oder Freun­des­kreis statt­findet. Wir schauen norma­ler­weise auf ein paar Tage, die Entspan­nung und Besinn­lich­keit bringen sollen.

Dieses Jahr wird alles ein wenig anders und deshalb bin ich sehr dankbar, dass wir trotz aller Widrig­keiten, ein biss­chen „Norma­lität“ erleben werden. Wir alle werden auf einen Weih­nachts­got­tes­dienst nicht verzichten müssen.

 

Viel­leicht ist es eine Chance, die Hektik und den Stress der eben norma­ler­weise um Weih­nachten herrscht, nicht ausge­setzt zu sein, weil eben nicht so viele Gäste wie üblich erwartet werden.

Viel­leicht haben wir alle mal wieder ein Ohr für die alten und eigent­lich doch ganz aktu­ellen Botschaften dieses Fests. An Heilig­abend und den Weih­nachts­fei­er­tagen haben wir plötz­lich Zeit für uns, wir haben Zeit für die wahren Werte des Lebens. Die Zeit steht quasi still.

Keine großen Entschei­dungen in Politik oder Wirt­schaft werden gefällt, keine großen Veran­stal­tungen sind irgendwo ange­setzt und der Einzel­handel ist auf das Nötigste beschränkt.

 

In der Zeit zwischen den Jahren fragen wir uns, was das alte Jahr gebracht hat und was das neue Jahr bringen wird, für uns ganz persön­lich, für unsere Familie, aber auch für unsere Gemeinde. Wir lassen das vergan­gene Jahr Revue passieren und fragen uns, wo wir stehen in unserem privaten wie auch im beruf­li­chen Leben. Viel­leicht kommen wir zu der Erkenntnis, dass uns die „Entschleu­ni­gung“ manchmal ganz guttut.

Das Weih­nachts­fest und den Jahres­wechsel möchte ich auch zum Anlass nehmen, um all denen zu danken, die daran mitge­ar­beitet haben, unsere Gemeinde lebens- und vor allem liebens­wert zu gestalten. Mein Dank gilt beson­ders den Bürge­rinnen und Bürgern, die sich auf kari­ta­tivem, sport­li­chem und kultu­rellem Gebiet in Vereinen, Kirchen, Inter­es­sen­ge­mein­schaften, bei der Feuer­wehr und Initia­tiven beruf­lich und ehren­amt­lich enga­giert haben. Nicht zuletzt danke ich dem Gremium des Gemein­de­rates, sowie allen Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­bei­tern der Gemein­de­ver­wal­tung, dem Reini­gungs­per­sonal, dem Bauhof und der Wasserver und ‑entsor­gung recht herz­lich für die gute Zusammenarbeit.

Vor uns liegt nun ein weiteres Jahr mit vielen Hoff­nungen, Wünschen und guten Vorsätzen. Aus Sicht der Gemeinde ist es beson­ders die Hoff­nung, dass wir unsere großen finan­zi­ellen Heraus­for­de­rungen alle gut stemmen können. Nicht alle Wünsche werden, wie an Heilig­abend eben auch, immer gleich oder ganz in Erfül­lung gehen können. Trotzdem bin ich sehr zuver­sicht­lich, dass wir gemeinsam, mit Abstri­chen und krea­tiven neuen Denk­weisen unsere Projekte gut zu Ende bringen werden.

Ich wünsche Euch von Herzen erhol­same und besinn­liche Weih­nachten, einen guten Jahres­wechsel und ein fried­li­ches, erfolg­rei­ches neues Jahr 2021 und vor allem Gesundheit.

 

Ein kleiner Hinweis noch von unserem Pfarrer Zeh. Der Weih­nachts­got­tes­dienst in der Ludwigs­höhle entfällt und wird ersatz­weise nach Kirch­ahorn an die Kirche verschoben.